Ferdinand Damisch

Schlosser. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1894    † 1943

 

Lebenslauf

Ferdinand Damisch wurde am 25.4.1894 in Unterzell/Ybbs geboren. Er arbeitete als Schlosser und Werkmeister. Er war Soldat im 1. Weltkrieg.

Mitglied einer kommunistischen Widerstandsgruppe

1922 trat Ferdinand Damisch der SDAPÖ bei. Schließlich wurde er Mitglied der kommunistischen Widerstandsgruppe im Siemens-Schuckertwerk (Wien-Leopoldau). Bei ihm liefen die in den einzelnen Gruppen gesammelten Geldbeträge zusammen.

Aus dem Urteil

„Im Mai 1939 gab Damisch dem ­Rosenberger eine Flugschrift, die die Überschrift ’An die Arbeiter und Arbeiterinnen‘ und die Unterschrift ’KPÖ‘ trug, ferner im Oktober und im November 1939 und im November oder Dezember 1939 eine solche mit der Überschrift ’Arbeiter und Bauern‘. Im Mai erhielt Rosenberger vom Angeklagten ­Damisch ein weiteres Flugblatt, das die Überschrift ’An die Arbeiter und Bauern‘ trug, mit ’KPÖ‘ unterzeichnet war und auf dem in der linken oberen Ecke in roter Farbe Hammer und Sichel gemalt war.“

Gedenkort

Im ehemaligen Hinrichtungsraum des Wiener Landesgerichts findet sich sein Name auf einer der Gedenktafeln.

Die Gedenkstätte auf der Gruppe 40, Zentralfriedhof

Weblinks und Quellen


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